Kein Messwert ohne Erklärung — alle Ergebnisparameter verständlich beschrieben.
Zwei Werte die alles verändern: aerobe und anaerobe Schwelle, individuell gemessen, in Watt und Herzfrequenz.
Watt-Wert & Herzfrequenz
Der individuelle Punkt ab dem der Stoffwechsel von rein aerober auf gemischte Energiegewinnung umstellt. Unterhalb dieser Schwelle verbrennt der Körper effizient Fett und Kohlenhydrate ohne nennenswerte Laktatakkumulation.
Die aerobe Schwelle ist das Fundament jeder Ausdauerbasis — Zone-2-Training findet hier statt. Gut trainierte Ausdauersportler haben eine hohe aerobe Schwelle relativ zur maximalen Leistung.
Watt-Wert & Herzfrequenz
Die Obergrenze nachhaltiger Belastung. Oberhalb dieser Schwelle akkumuliert Laktat schneller als der Körper es abbauen kann — die Belastung ist zeitlich begrenzt.
Die anaerobe Schwelle ist entscheidend für Wettkampfplanung, Intervalltraining und die Leistungsklassifikation. Sie kann durch gezieltes Training angehoben werden.
| Zone | Intensität | Physiologische Wirkung | Wochenanteil (Ausdauer) |
|---|---|---|---|
| Z1 — Regeneration | < 70 % aerobe Schwelle | Laktatabbau, parasympathische Aktivierung, aktive Erholung | 20–30 % |
| Z2 — Grundlagenausdauer | Aerobe Schwelle ± 10 % | Mitochondrienwachstum, Fettstoffwechsel, Kapillarisierung | 50–60 % |
| Z3 — Übergang | Aerob bis anaerob | Schwellenanhebung, Laktattoleranz, Wettkampfspezifik | 10–15 % |
| Z4 — Intensiv | > Anaerobe Schwelle | VO₂max, maximale Rekrutierung, Schnellkraftausdauer | 5–10 % |
Die Zonengrenzen werden für jede Person individuell aus den gemessenen Schwellenwerten berechnet — nicht aus Altersformeln.
Vergleich der Herzrhythmusvariabilität zwischen Liegen und Stehen. Zeigt wie gut das autonome Nervensystem auf Lagewechsel reagiert — Frühindikator für Übertraining und Erholungsdefizite.
Die Erholungsgeschwindigkeit des Herzrhythmus in Minute 1 und Minute 2 nach Belastungsende. Steigt dieser Wert von Test zu Test, ist das ein direkter Beleg für Fitnesszuwachs.
Jede Folgemessung wird mit den Vortests verglichen. Die aerobe Schwelle die von 120 auf 145 Watt steigt ist kein abstrakter Wert — sie ist der sichtbare Beweis dass das Training wirkt.
Gibt an wie stark das Stresssystem des Körpers aktiv ist im Vergleich zum Ruhenerv. Erhöhte Werte zeigen Anspannung, Übertraining oder dauerhaften psychischen Stress.
Klassische Herzratenvariabilitäts-Parameter. RMSSD misst die Aktivität des Erholungsnervs, SDNN die allgemeine Anpassungsfähigkeit des Herzens.
VarioLab analysiert nach jedem Test ob das Protokoll zur aktuellen Leistungsfähigkeit passt und empfiehlt automatisch A, B oder C für die nächste Messung.
„Kein Mitglied, kein Patient verlässt den Test ohne zu wissen was es bedeutet — und was als nächstes zu tun ist.“